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Passt die Schiffe dem Fluss an

Anstatt Bemühungen und Kapital alleine auf irreversible Flussregulierungen zu konzentrieren, sollten die Ansätze und Maßnahmen zur Verbesserung der Schifffahrt auf der Donau folgende Punkte beinhalten und berücksichtigen:

  • Umfassende Planung des gesamten Donaulaufs, d.h. eine Planung der Schifffahrt, die nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische und soziale Aspekte einbezieht. Eine Planung also, im Sinne eines übergreifenden Flussmanagements, das die verschiedenen Verwendungsformen der Donau berücksichtigt – nicht nur die Schifffahrt, sondern auch Tourismus, Fischerei, Wasserversorgung und ökologische Bedürfnisse;
  • Eine, den gesamten Flusslauf der Donau umfassende, srategische und ökologische Beurteilung von Transportprojekten, die unterschiedliche Alternativen in Betracht zieht;
  • Schifffahrtstechnologien, die eine flexible Anpassung an die Gegebenheiten des Flusses ermöglichen: Binnenschiffe mit geringem Tiefgang, austauschbare Container, neue Antriebstechnologien und besondere Rumpfformen, die das Kielwasser und somit die Auswirkungen auf die Natur reduzieren;
  • Bessere Flussinformationssysteme und - leistungen zur Regelung des Transportaufkommens (telematische Systeme und Informationsdienstleistungen; regelmäßige Lotung des Flussbettes an natürlichen Engstellen und aktuelle Bereitstellung dieser Daten für die Schiffe in Onlinekarten);
  • Intermodale Transporteinrichtungen und Logistikknoten, für ein reibungsloses Zusammenwirken verschiedener Verkehrsträger. Denn ohne eine effiziente Anbindung der Schifffahrt an anderen Transportträger, werden sich die Schifffahrtsengstellen trotz Flussvertiefungen und –regulierungen nur gering verbessern.



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